ER-Modell
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Das Entity-Relationship-Modell, kurz ER-Modell (dt. Gegenstand-Beziehungs-Modell) beschreibt erfassbare (reale) Gegenstände und deren Beziehungen zueinander.Das ER-Modell in seiner Grundform erschien 1976 und wurde seither mehrmals weiterentwickelt.
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Elemente
ER-Modelle bestehen aus mehreren Elementen, die hier auszugsweise vorgestellt werden:
Entität
Die Entität (engl. entity) ist ein erfassbares, reales Objekt (im Beispiel oben bspw. Autor „Rowling“, Buch „Harry Potter und der Feuerkelch“ und Verlag „Cornelsen“).
Entitätstyp
Der Entitätstyp ist ein übergeordneter Beriff zur Zusammenfassung gleichartiger Entitäten (z.B. Autor, Buch, Verlag) und wird in der ER-Schreibweise mit einem Rechteck gekennzeichnet.
Attribut
Ein Attribut beschreibt einen Entitätstyp genauer, z.B. „Name“ und „Geburtsdatum“ von „Autor“. Attribute werden im ER-Modell durch Ellipsen gekennzeichnet.
Beziehung
Eine Beziehung (engl. relationship) beschreibt das Verhältnis zweier oder mehrerer Entitäten zueinander („Autor Rowling verfasst Buch Harry Potter und der Feuerkelch“). Beziehungen werden im ER-Modell durch Linien zwischen den verbundenen Entitäten gekennzeichnet.
Beziehungstyp
Der Beziehungstyp ist ein übergeordneter Begriff zur Zusammenfassung gleichartiger Beziehungen (z.B. „Autor verfasst Buch“). In der ER-Schreibweise werden Rauten zur Kennzeichnung verwendet.
Komplexität
Die Komplexität eine Beziehungstyps gibt an, wie viele Entitätstypen an einem Beziehungstyp beteiligt sind.
Kardinalität
Die Kardinalität eines Beziehungstyps gibt an, wie viele Beziehungen eine Entität eingehen kann (ein Autor kann z.B. mehrere Bücher verfassen, ein Buch hat i.d.R. jedoch nur einen Autor). Die Kardinalität wird als kleine Zahl an den jeweiligen Entitätstyp geschrieben.